Adaptive Strukturen

Keine/r sieht das große Ganze, jeder Bereich schaut nur nach sich, damit er in den Augen des Vorstands gut abschneidet.

Typischer Lösungsversuch

Situation

In Ihrem Unternehmen herrscht Silodenken. Die Unternehmensbereiche haben sich über die Jahre hinweg immer stärker auseinander dividiert. Die Mitarbeitenden identifizieren sich mehr mit ihrem Bereich als mit der Gesamtorganisation. Die Lösungen sind meist politisch motiviert und nicht immer sachdienlich.

Lösungsansatz

Sie entwickeln bereichsübergreifende Projekte („cross-functional“) zur Förderung der Zusammenarbeit und zur Gewinnung von Synergieeffekten. Sie unterhalten sich mit diversen Mitarbeitenden und Führungskräften unterschiedlicher Abteilungen und Bereiche. Sie analysieren, an welchen Stellen Sie noch Potenziale für eine Effizienzsteigerung heben können und leiten die entsprechenden Maßnahmen ein.

Stopp!

Denken Sie in Auswirkungen!
Sie haben Silodenken als Ursache für einige Probleme im Unternehmen identifiziert. Kratzen Sie deshalb nicht nur an der Oberfläche, sondern graben Sie tiefer und denken Sie in Auswirkungen. Reflektieren Sie auch die Ihrer Organisation zu Grunde liegenden Werte, Führungsprinzipien und typischen
Verhaltensmuster. Was muss man tun, um bei Ihnen möglichst schnell Karriere zu machen? Welches Verhalten wird belohnt und wertgeschätzt? Vielleicht sind es ja gar nicht die Strukturen, die es zu verbessern gilt, sondern die vorherrschenden Belohnungssysteme und die Gesamtkultur.
  • Anpassungsfähigkeit30
  • Klarheit75
  • Kundenzentrierung50
  • Entscheidungsspielraum80
  • Zielorientierung15

Lösungen

Was verstehen wir unter adaptive Strukturen?

Strukturen bilden den Bauplan, die Architektur der Organisation. Sie beinhalten Abläufe und Prozesse und ermöglichen - im Einklang mit Strategie und Kultur - Wertschöpfung. Adaptive Strukturen zeichnen sich durch eine hohe (Selbst-) Anpassungsfähigkeit aus. Durch ihren Aufbau erlauben sie kundennahes Denken, Fühlen und Handeln, Schnelligkeit und kluge Entscheidungen durch Mitarbeitende sowie die Entfaltung vorhandener Potenziale durch ko-kreative Prozesse.

Wie entstehen adaptive Strukturen?

Schaffen Sie eine Passung zwischen Kontext, Strategie und Kultur in Bezug auf Funktionen, Führung, Entscheidungsrollen, Wertschöpfungsketten sowie Leistungs- und Qualitätsmanagementsystemen. Schlanke und dezentrale Strukturen sind besser als zentrale und stark verzweigte.
Teams sollten mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung ausgestattet sein. Die Gesamtorganisation ist nicht hierarchisch strukturiert, sondern konsequent auf den Kunden ausgerichtet.